Deutsches Übersee-Institut (DÜI)
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Deutsches Übersee-Institut (DÜI)
Aufgaben und Struktur | Vision-Statement | Organisation | Organigramm | Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | Forschung | Wissenstransfer und Nachwuchsförderung | Tätigkeitsbericht 2003 | Lageplan

Aufgaben und Struktur

Das Deutsche Übersee-Institut wurde 1964 als Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Es fasst die rechtlich selbständigen, regional ausgerichteten Institute
- Institut für Afrika-Kunde
- Institut für Asienkunde
- Institut für Iberoamerika-Kunde
- Deutsches Orient-Institut
gemeinsam mit dem stiftungseigenen Institut für Allgemeine Überseeforschung und der ihm zugeordneten Übersee-Dokumentation zu einem Institutsverbund zusammen.

Das DÜI hat drei Hauptaufgaben: Anwendungsorientierte Forschung, Beratung und Dokumentation. Es beschäftigt sich als größte deutsche und eine der wichtigsten europäischen Forschungseinrichtungen dieser Art kontinuierlich mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Asien, Afrika, Lateinamerika sowie im Nahen und Mittleren Osten sowie den Nord-Süd- und Süd-Süd-Beziehungen. Das DÜI versteht sich nicht nur als Produzent wissenschaftlicher Analysen, sondern sieht im Wissenstransfer zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einen wesentlichen Teil seiner Legitimation als mit öffentlichen Geldern geförderte Forschungseinrichtung außerhalb der Universitäten.

Aktualität und politische Relevanz sind wichtige Kriterien für die Themenauswahl im DÜI. Auf der Grundlage der theorieorientierten Forschung sieht sich das DÜI auch einer praxisorientierten Forschung im Hinblick auf die Interessen von außen- und entwicklungspolitischen Entscheidungsträgern verpflichtet. Die Struktur des DÜI entspricht dieser Forschungsausrichtung: Eigenständige regionale Arbeitseinheiten (Institut für Afrika-Kunde, Institut für Asienkunde, Institut für Iberoamerika-Kunde, Deutsches Orient-Institut), die sich regional variierenden Fragestellungen anpassen können, arbeiten mit dem IAÜ im Rahmen wechselnder Forschungsgruppen zur Bearbeitung übergeordneter, komparativer Fragestellungen zusammen. Dem IAÜ kommt damit im Verbund eine zentrale Vernetzungs- und Koordinierungsfunktion zu.

Regionen bezogene und Regionen übergreifende Forschungen, wie sie im Rahmen des DÜI betrieben werden, setzen spezifische Regionalkenntnisse, langfristig aufgebaute und ständig aktualisierte Materialsammlungen (auch in Regionalsprachen) sowie eine kontinuierliche Beschäftigung mit der Region voraus. Sie sind multidisziplinär angelegt, ihre Fragestellungen werden aus der wissenschaftlichen Diskussion in den Fachdisziplinen gespeist. Auf der Grundlage von Sprach-, Kultur- und Landeskenntnissen sowie disziplinärem Studium der wissenschaftlichen Mitarbeiter ist die Arbeit gegenwartsbezogen bis aktuell, flächendeckend (z.B. bei den Jahrbüchern und den Zeitschriften) sowie in diesem Sinne systematisch, kontinuierlich und praxisnah. Aus der Forschungstätigkeit ergibt sich die wissenschaftlich abgesicherte Beratung und Information als eine weitere wesentliche Aufgabe.

Damit füllt das Deutsche Übersee-Institut eine Lücke in der deutschen Forschungslandschaft. Im obigen Sinne doppelt qualifizierte Wissenschaftler führen, auf den langjährigen Materialsammlungen aufbauend, wissenschaftliche Untersuchungen durch und liefern mit ihren Ergebnissen zugleich entscheidende Grundlagen zur Bearbeitung Regionen übergreifender Themen. Es ist selbstverständlich, dass die einzelnen Arbeitseinheiten jeweils über ein ausgedehntes Netzwerk von Kontakten zu Einzelwissenschaftlern, zu einschlägigen Forschungsinstitutionen und zu Materialsammelstellen in Deutschland, Europa, den Vereinigten Staaten und nicht zuletzt in den Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und des Nahen und Mittleren Ostens verfügen, um die eigene Forschungs-, Beratungs- und Informationstätigkeit auf eine breitere Basis zu stellen sowie Anregung und Unterstützung für die eigene Arbeit zu erhalten.

Zu weiteren Aufgaben des Deutschen Übersee-Instituts zählt die Beratung von Politik, Wirtschaft und Medien auf der Basis kontinuierlicher wissenschaftlicher Arbeit, eine enge Zusammenarbeit mit den Universitäten, Betreuung von Doktoranden, Diplomanden und Studenten sowie die Nachwuchsförderung allgemein.

Die Übersee-Dokumentation erfasst und erschließt in enger Zusammenarbeit mit den Instituten des Deutschen Übersee-Instituts in der Bundesrepublik Deutschland vorhandene regionalkundliche Fachliteratur aus und über Afrika, Asien, Lateinamerika und dem Nahen und Mittleren Osten (Bücher, Zeitschriftenaufsätze und nicht-konventionelle Literatur) und macht sie in bibliographischen Publikationen zugänglich. Sie arbeitet im "Fachinformationsverbund Internationale Beziehungen und Länderkunde" mit zehn anderen Institutionen eng zusammen.





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Zuletzt geändert: 01.07.2005, Verantwortlicher: Jörg Joswiak
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